Wichtigster Bestandteil der Atemtherapie sind Erfahrungen mit dem eigenen Körper. Verschiedene Bewegungs- und Dehnübungen im Einklang mit dem Atemrhythmus fördern das Empfindungsbewusstsein. Der Atemraum wird geweitet, der Atem wird tiefer und ruhiger – wir fühlen uns wohler in unserem Körper.

 

Im Sitzen, Stehen oder Gehen werden Übungen gezeigt, die auch ausserhalb der Sitzungen gut in den Alltag integriert werden können.

Bewegung mit Kei Raku-Formen

Der Arzt Volkmar Glaser hat unter dem japanischen Begriff „Kei Raku“ die sechs Grundformen der Bewegungsentwicklung zusammengefasst.

Die sechs Grundformen werden in drei Yin (weibliches Prinzip) und drei Yang (männliches Prinzip) Formen aufgeteilt und sind den drei Atemräumen (unterer, mittlerer und oberer Raum) zugeordnet.

 

Die Kei-Raku-Formen dienen dazu, Muskeln und Meridiane zu dehnen, so dass sich Blockaden und Verspannungen lösen können. Die Bewegungen und Dehnungen wirken auf Körper - und Lebenshaltung - denn nicht selten wird diese von der psychischen Verfassung mitgeprägt. 

 

DEHNUNG-BEWEGUNG-BALANCE-ENERGIE

 

In der Therapie werden je nach Thematik die Übungen mit den dazugehörigen Atemtechniken integriert. Bei Kindern und Jugendlichen sind sie sehr beliebt, da sie über die Bewegung viel Kraft und Ressourcen entwickeln.